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Wie die biologische Landwirtschaft zur Erhaltung der Natur beiträgt

Immer mehr Landwirte setzen auf eine biologische Landwirtschaft und gehen weg von der intensiven Landwirtschaft für die Massen. Das liegt unter anderem daran, dass entsprechend immer mehr Konsumenten auf der Suche nach nachhaltig angebautem Obst und Gemüse sind und dafür auch bereit sind, mehr zu zahlen, als für das herkömmliche Obst und Gemüse.

Aber trägt eine biologische Landwirtschaft wirklich zur Erhaltung der Natur bei und wenn ja, wie?

Bio – was ist das eigentlich?

Biologisch angebautes Obst und Gemüse wird ohne den Gebrauch von zusätzlichen Stoffen, wie Pestiziden, Fungiziden oder Herbiziden hergestellt. Das heißt, dass der Anbau dieser Lebensmittel frei von potentiell schädlichen Zusätzen ist – egal ob für Mensch, Tier oder Umwelt. Auch der Gebrauch von genmanipuliertem Saatgut ist für die biologische Herstellung von Lebensmitteln nicht zulässig. Es wird also quasi angebaut wie früher – nur mit Saatgut auf fruchtbarem Boden und natürlichen Mitteln, frei von Chemie.

Klein – aber fein!

Da die Herstellung dieser biologischen Obst- und Gemüsesorten frei von Zusätzen und ohne genetische Manipulation, beispielsweise hinsichtlich der Größe und Beschaffenheit der Früchte, geschieht, sind biologisch angebaute Lebensmittel oft in ihrer Größe etwas kleiner. Das heißt, dass beispielsweise Zucchinis oder Auberginen in ihrer Größe nicht so üppig ausfallen, wie herkömmliches Supermarktgemüse. Dafür haben diese biologisch angebauten Lebensmittel jedoch oft einen volleren Geschmack.

 

Das liegt daran, dass die industriell in der intensiven Massenlandwirtschaft hergestellten Obst- und Gemüsesorten so gezüchtet werden, dass sie möglichst groß und optisch ansprechend aussehen. Das wird dadurch erreicht, dass das Gemüse mehr Wasser einlagert, wodurch ihr Geschmack mittlerweile häufig zweitrangig und verwässert geworden ist.

Bio und die Natur

Dadurch, dass beim biologischen Anbau keine Pestizide, Fungizide oder Herbizide benutzt werden, bleibt die Umwelt in ihrem ursprünglichen Gleichgewicht. Die sonst so viel genutzten Zusätze geben nicht nur ihre Gifte in den Boden ab, sondern töten auch vielerlei für die Natur wichtige Tierchen ab. So wird die Biodiversität gefährdet und das Gleichgewicht der Natur wird durcheinandergebracht. Die intensive Landwirtschaft sorgt außerdem für besonders viele Ernten über das Jahr, sodass die Böden ausgelaugt werden, wodurch schnell wichtige Nährstoffe in den Böden verloren gehen. Dadurch, dass die biologische Landwirtschaft auf genau diese Aspekte wert legt und darauf achtet, die Natur nicht auszubeuten, bleiben nicht nur Biodiversität, sondern auch die Gesundheit der landwirtschaftlichen Böden erhalten.

Nur was für Ökos?

Wer jetzt immer noch denkt, dass bio nur etwas für Ökos und Hippies ist, liegt vollkommen falsch. Unsere Gesundheit und die Gesundheit der folgenden Generationen sollte jedem am Herzen liegen. Hierbei geht es nicht nur um unsere körperliche Gesundheit, sondern auch darum, dass unsere Böden und die darauf wachsenden Pflanzen auf nachhaltige Weise wachsen, um noch viele weitere Generationen davon ernähren zu können. Und jetzt mal ehrlich, so schwer ist es ja nicht, sich für ein kleines Wohl einzusetzen, um unseren Planeten für viele weitere Jahrtausende zu wappnen – oder?

 

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